Gabler Druck- und Werbetechnikbedarf GmbH
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Transferdruckfarben

Man unterscheidet generell zwischen ColdPeel- und HotSplit – Transfers. ColdPeel-Transfers werden „kalt abgelöst“, Ergebnis ist eine gummiartige, brillante Oberfläche. Produzieren lassen sich diese Transfers mit Wilflex Direktdruckfarben  auf Releasepapieren (z.B. NCP 105 oder HG 160) oder auch Polyesterfolien (z.B. HCS100/2C-HP oder HCS100/2C-CP) . Mehrfarbige Transfers sollten von den Filmen her „offset-like“ angelegt sein, d.h. ohne Überlappung der einzelnen Farben. Eine Überlappung zweier Farben ergibt bei der Transfer-Applikation eine dritte Farbe (kontrastabhängig). Es ist durchaus problematisch ohne Überlappung zu arbeiten, weil sich gerade Releasepapiere in keinster Weise temperaturstabil verhalten. Deswegen ist eine „Vorkonditionierung“ des Papiers notwendig. Das Transferpapier wird vor der Bedruckung durch den Trockenkanal geführt. Diesen Vorgang kann (sollte) man zwischen den einzelnen Druckgängen wiederholen, zumindest dafür Sorge tragen, dass das Papier möglichst temperaturstabil zwischen den Druckgängen gelagert wird, z.B. in einer Thermobox auf dem Trockenkanal. Bei eingehaltenen Parametern wie Gelier- und Fixierzeitpunkt der Farben lässt sich der Transfer ohne weiteres verarbeiten. Allerdings kann man bei der letzten Farbe noch mit einem Hotmelt-Pulver arbeiten, sowie man das aus dem wässrigen Transferdruck kennt. Dadurch erhält der Transfer eine gewisse Temperaturstabilität bei unterschiedlichen Transferpressen/ Temperaturen.

Für Hot-Split-Transfers wird die EPIC Transflex-Serie eingesetzt. Als Release-Papiere verwendet man z.B. HS95 oder als Polyesterfolie HCS100/2-HP – Hot-Peel). Ergebnis ist eine eher dem Direktdruck ähnelnde Oberfläche mit hervorragendem Warengriff, jedoch fehlender Brillanz. Zukunftsweisend sind die Farben ohne phthalathaltige Weichmacher eingestellt und entsprechend zertifiziert.